Dauerhafte Haarentfernung

Millionen Menschen entfernen sich täglich unerwünschte Haare. Kulturelle Normen aber auch aktueller „Lifestyle“ diktieren oft das Verlangen, normal wachsendes Haar zu beseitigen. Die meisten europäischen und auch amerika­nischen Frauen bevorzugen haarlose Beine, Achsel- und Bikinizonen. Männer wiederum bevorzugen die Haarentfernung  am Rücken und an den Schultern. Zudem gilt derzeit der „haarlose Waschbrettbauch" als Schön­heitsideal!

In anderen Kulturkreisen wie in Japan wünschen sich z. B. Männer und Frauen eine dauerhafte Haarentfernung am ganzen Körper. Nicht zu vergessen die Vielzahl an Hirsutismus leidender Frauen, die trotz hormoneller Substitution und anderer medizinischer Maßnahmen still und geduldig ihr Erscheinungsbild hinnehmen müssen. Transsexuelle stel­len zwar nur eine kleine Randgruppe dar, sie fordern jedoch um so heftiger die Entfernung ihrer unerwünsch­ten Haare.

Die Haarentfernung durch Rasur, Zupfen, Wachsen, Nadelepilation oder chemische Enthaarungsmittel ist schmerzhaft bzw. häufig von Nebenwirkungen begleitet, wobei der Erfolg häufig unbefriedigend und von kurzer Dauer ist.

Zudem sind es die Follikulitiden und allergische Kontaktdermatitiden, die eine weitere Herausforderung für die gepeinigten Patienten darstellen. Elektrolyse und Thermolyse können zwar langzeitig Haare entfernen, es ist jedoch nahezu unmöglich, die gesamte follikuläre Einheit damit zu zerstören, sodass fast immer mit einem Nachwachsen zu rechnen ist. Die gesetzten Läsionen führen häufig zu sichtbaren oder unsichtbaren Vernarbungen. Spätere Laseranwendungen in diesem Gebiet werden dadurch erschwert und betroffene Patienten sollten entsprechend aufgeklärt werden.

Es ist daher ein alter Traum der kosmetischen und pharmakologischen Industrie, Mittel und Wege zu finden, um ungewünschten Haarwuchs permanent zu beseitigen und Haarentfernung zu perdektionieren. Die Etablierung von Lasersystemen, die Haarfollikel destruieren können, sollten diesen Traum erfüllen. Nach der Haarentfernung ist die Pflege weiterhin wichtig. Passende Haarpflegeprodukte wie Shampoo, Haarlack und Haarschaum haben weiterhin ihre Berechtigung.